gbf.wmf (2006 Byte)                Pan2.gif (37005 Byte)              deutschf.wmf (1430 Byte)
Psoriasis-Allergien-Neurodermitis-Asthma-Pilze
S e l b s t h i l f e   e.V.
 

Home
 

Vorne hui und hinten pfui !?

 "Schöne gesunde Zähne, verbunden mit einer positiven Ausstrahlung, sind für viele ein Traum.
Das muss nicht so bleiben, denn die Realität liegt direkt vor Ihrer Tür. Unsere Klinik hat sich auf Ästhetische Zahnmedizin spezialisiert", lautete kürzlich eine Zeitungsanzeige.

Richtig, es ist schon beeindruckend, was heute technisch alles machbar ist!
Nur, ist "Alles Machbare" auch sinnvoll?

Lassen Sie mich locker einige Punkte vertiefen: Sie haben ja alle schon einmal auf diesem schönen Stuhl in der Zahnarztpraxis gesessen und sind darum bestens informiert.

Der Zahn wurde bereits "schön betäubt" - und nun schleift dieses hässlich pfeifende Gerät los.

Stop!

Wußten Sie, daß dieser in der Turbine fixierte Diamantschleifer mit 300 000 Umdrehungen und mehr pro Minute rotiert !? - Und daß durch die (trotz Kühlung) "mögliche Temperaturerhöhung schon nach 5 bis 20 Sek. Schleifdauer bei 60% der Nerven dieser irreversibel (unwiderbringlich) geschädigt wird? --- Nach vorstehenden Ausführungen wird klar, was unter "Zeitbombe" zu verstehen ist: Langzeitschäden an Millionen von Patienten als Folge der Turbinenbenutzung.

Mit diesem Apparat versündigen wir uns unseres Erachtens wissentlich im sträflichen Maße an der Volksgesundheit.
Die Folgen sind im Augenblick noch gar nicht abzusehen. Sollte da nicht doch ein Zusammenhang bestehen zwischen der Turbinenära und dem sprunghaften Anstieg der Zahnherde mit ihren chronischen Folgekrankheiten?" (Nachzulesen schon 1984 bei Dr. Türk in "Herdgeschehen").
Heute, dreizehn Jahre später, sind diese Turbinen immer noch mehrheitlich im Gebrauch, die Diamantschleifer für´s schnellere Abschleifen nur raffinierter geworden. "Time is money" -----

Was nutzt mir also als Patient die Werbeaussage "Faszination Natur" für das "neue, metallfreie Keramiksystem", wenn ich für die benötigten Wandstärken der Keramikkrone (Bruchgefahr!) den Zahn zum Stummel beschleifen lassen muß? Bedenken Sie, daß im Zahnbeinbereich pro Quadratzentimeter 5 Millionen Nervkanälchen - wie eine offene Wunde - freigeschliffen werden!

Der weitere Überlebenskampf des schon angeschlagenene Nervens beginnt mit dem Abspülen und Trockenblasen des Zahnstumpfes und dem Auftragen von "Email Preparator".

Das Wort liegt gut auf der Zunge, bedeutet auch nur das Auftragen von Säure auf den Schmelz, neuerdings auch zunehmend auf das Dentin, sprich Zahnbein (der oben zitierten "offenen Wunde"), damit die Nervkänale zur besseren Haftvermittlung freigelegt werden.

Nerv duck dich !

Denn jetzt werden Primer, Adhesive oder Silanisierung aufgetragen , damit der "Zement" für die Krone auch hält.

Die Inhaltsstoffe und deren mögliche Nebenwirkungen interessieren Sie ja nun bestimmt nicht!? - wichtig ist doch nur, daß alles farblich schön ausgeglichen ist, denn "schön weiß" soll die Krone zumindest bis zum Weisheitszahn hin aussehen, oder?

Und weil Sie ständig den Kopf weit in den Nacken legen, soll auch die Kaufläche der oberen Backenzähne "mit weiß sein, damit man nichts sieht" Koste es, was es wolle !

Stop !

Denn Sie sollten an dieser Stelle schon einige Zusammenhänge kennen.

Ach, die Krone ist noch etwas zu hoch? "Das beißt sich schon noch ein" (Da ich als Zahnarzt selbst mit der Lupenbrille auf "Porzellan" kaum Fehlkontakte erkennen kann, wird die Korrektur auch wirklich zur unzumutbaren Arbeit).

Nun stellen Sie sich einmal zwei Billardkugeln aus Keramik vor, die aufeinander zurollen: beim Auftreffen gibt es einen Rückschlag, oder aber/und die Keramik bricht.

Und Ihre armen Kauwerkzeuge?

Da sich Keramikkauflächen nicht so einfach einschleifen, bekommt der Zahnnerv "ständig einen auf den Hut", d.h. er wird gestaucht. Aber Ihr gut abgestimmter Organismus versucht die Folgen der daraus resultierenden Nerventzündung abzufangen und weicht beim Kauen diesem ständigen Fehlkontakt mittels Schonhaltung aus. Folge: Verschiebung des Kiefergelenkes.

Das funktioniert u.U. einige Jahre recht gut.

Inzwischen hatten Sie zwar hier und da einige Zipperchen, aber was sollten schon die Knieschmerzen, die Probleme mit dem Hüftgelenk und der spätere Bandscheibenvorfall mit den damaligen so hübschen Keramikkronen zu tun haben?

Kopfschmerzen?
Migräne?
Gehörprobleme?

Nackenschmerzen?
Schulter-Arm Schmerzen?

Ausstrahlende Schmerzen in Finger, Hand?

 

 

Ischias?
Hexenschuß?

 

Hüftschmerzen?

 

Oberschenkelschmerz?

 

Schmerzen im Knie?

 

Wadenkrämpfe

 

Fußschmerzen?

Erinnern Sie sich!

Sie kennen doch die lustigen Mobiles im Kinderzimmer, die sich bei jedem Windhauch drehen und bewegen!

Stellen Sie sich bitte den obersten "Balken "des Mobiles als gedachte Achse durch Ihre Kiefergelenke vor:

Verändern Sie den obersten Balken: Es kommt in den muskulären Ketten durch Verspannungen zu Verschiebungen von oben bis nach unten!

Scheinbar resultiert daraus ein Becken-Schiefstand oder ein verlängertes Bein.

Die Ursache lag weit entfernt vom Geschehen in einer lächerlich kleinen Kronenerhöhung!

modifiziert n. P. Ackermann

War es der zu schnell oder zu heiß beschliffene Zahn, die Fehlbelastung oder das nicht vertragene Kronenmaterial ---? --- der Zahnnerv erkrankte und gab seinen Geist auf.

Schmerzen und eine Wurzelkanalbehandlung sind angesagt.

Medikamente zur Desinfektion des fauligen Kanalinhaltes werden eingelegt. Wissen Sie, was es bei Ihrem toten Zahn war? Cortison, ein Antibiotikum oder nur Formaldehyd?

Oder gar eine der Arseneinlagen?

Sie haben richtig gelesen! Im Jahr 1993 wurden bei den Primär- und Ersatzkassen nahezu eine Million Devitalisationen (Nervabtötungen) abgerechnet.

Macht ja aber nichts; das Ziel ist ja gelungen, Sie vor der Prothese zu bewahren und den toten Zahn als Brückenpfeiler zu erhalten. Über die möglichen Langzeit-Folgen von Formaldehyd und Arsen sollten Sie sich keine Gedanken machen.

Wenn Sie aber wegen Ihrer "Zipperlein" nach etlichen Ärzten und Therapieversuchen nicht weitergekommen sind, dann sollten Sie doch einmal leise an Ihre toten Zähne und die Materialien in der Mundhöhle (zurück-)denken.

-Ein EDV-Programm listet derzeit ca 2000 Edelmetalllegierungen,
250 Nicht-Edelmetalllegierungen und 500 Lote auf !
Legierung bedeutet also immer:
aus mehreren Metallen zusammengesetzt.
Was diese neben den Amalgamfüllungen im Körper bewirken,
entzieht sich vielfach der medizinischen Kenntnis.-

Zwar kennen Sie die Möglichkeit, über die Fußreflexzonen-Therapie den ganzen Körper zu beeinflussen. Aber daß auch die Zähne mit dem gesamten Körper verbunden sind ----!?

Der in der Regel so früh geschädigte untere "erste dicke Backenzahn" hat z.B. direkte
energetische Beziehungen zu:

Dickdarm,

Lunge

Haut

Bindegewebe

Wirbelsäule L4/L5

Enddarm (Analfisteln)

Schulter Ellenbogen (Tennisellenbogen!)

Daumen, Zeigefinger

Venen, Arterien

Siebbeinzellen (bis hin zum Geruch-Ausfall)

Auch seelische Probleme, die "unter die Haut gehen oder auf den Darm schlagen" lassen diese Zähne erkranken.

Wollen Sie über das Loch der "Endlagerstätte Mundhöhle?" hinaussehen, wenden Sie sich an einen Zahnarzt der GZM = Internationale Gesellschaft für Ganzheitliche Zahn-Medizin.

Seckenheimer Hauptstr. 111 68239 Mannheim Tel.: 0621- 476400

Literaturempfehlung:

Gleditsch J. M., Reflexzonen und Somatotopien, Biolog. Med.Verlagsgesellschaft ISBN 3-921988-37-3,

AdlerE. , Störfeld und Herd im Trigeminusbereich vfm, ISBN 3-88463-135-7

Mieg, Rosemarie, Zähne als Krankheitsherde Ratgeber Ehrenwirth ISBN 3-431-03454-3

Dr. K.H. Derbe

zurück