gbf.wmf (2006 Byte)                Pan2.gif (37005 Byte)              deutschf.wmf (1430 Byte)
Psoriasis-Allergien-Neurodermitis-Asthma-Pilze
S e l b s t h i l f e   e.V.
 

Home Resolution Amalgam Dr. Binder
 

Presseinformationen

 

Presseinformationen vom 10.11.1998

Impfprophylaxe bei Säuglingen überdenken / PANAP auf der ÖKOLOGA in Oldenburg

Sandkrug/Oldenburg/Bremen.

Noch intensiver als bisher soll der Kontakt zu naturheilkundlich arbeitenden Ärzten in der Region gesucht werden. Dies beschloß der Vorstand des Selbsthilfevereins PANAP, der sich vor allem mit den Erkrankungen Psoriasis, Allergien, Neurodermitis, Asthma und Pilzen beschäftigt, auf der jüngsten Sitzung in der Geschäftsstelle des Vereins in Sandkrug. Auch auf Kinderärzte und Zahnärzte soll das besondere Augenmerk gerichtet werden, weil die Bedeutung der Zahnbeschaffenheit auf die Gesamtsituation des Körpers und seiner Abwehrbereitschaft von zu wenigen Menschen erkannt wird.

Insbesondere die medizinische Prophylaxe im Säuglingsalter zu einem Zeitpunkt, in dem sich das Immunsystem des Kindes erst im Aufbau befindet, läßt nach Ansicht des Vereins sehr zu wünschen übrig. Deshalb hat der Vereinsvorstand im direkten Schriftwechsel und auch über Internet naturheilkundlich und ganzheitlich orientierte Mediziner gebeten, Vorschläge für eine angemessenen Impfvorsorge zu machen. Es ist bekannt, so die Vereinsvorsitzende Rita Biel, daß die Routineimpfungen in den ersten Lebensmonaten für den jungen Organismus eine immense Belastung darstellt. Hier sollte nach Wegen gesucht werden, zum richtigen Zeitpunkt die richtige Impfung vorzunehmen und dabei auch dem Aufbau der Abwehrkräfte des Kindes eine Chance zu geben.

Besonders erschreckend seien die ständig steigenden Erkrankungen an Neurodermitis gerade bei Säuglingen. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht besorgte Mütter aus allen Bereichen Deutschlands in der Vereinsgeschäftsstelle in Sandkrug oder bei den Leiterinnen der PANAP-Ortsgruppen anrufen und nach Hilfe und sachgerechter Information nachfragen. Oft sind die Ursachen dieser Erkrankungen nach Ansicht der Vereinsführung entweder schon in der gesundheitlichen Situation der Mutter zu sehen (Amalgamplomben u.a.) oder auch medikamentöse Behandlungen und Ernährung der Säuglinge können hier schon eine nicht zu unterschätzende Rolle gespielt haben.

Hier will der Verein PANAP einen besonderen Schwerpunkt seiner Arbeit setzen und insbesondere über die Aufklärung erreichen, daß eingefahrene Behandlungsmodelle überdacht und vor allem die Mütter selbst sensibilisiert werden, der eigenen Verantwortung für die Gesundheit ihrer Kinder weitaus mehr Gewicht zu geben.

Hier soll vor allem der Kontakt und die enge Zusammenarbeit mit der Naturmedizin der Vereinsführung den Rücken stärken und das argumentative Rüstzeug vermitteln.

Besonders erfreut ist der Vereinsvorstand über die gute Resonanz bei den verschiedenen PANAP-Ortsgruppen. Ein Dank geht vor allem an die Gruppenleitungen, die sich engagiert zur Verfügung stellen, mit Rat und Tat "Hilfe zur Selbsthilfe" leisten und damit den Betroffenen neue Hoffnung geben, ihre Situation trotz oft jahrelanger Mißerfolge meistern zu können.

Wesentlich zu dieser Vertrauensbildung trägt dazu bei, daß in allen Gruppen Menschen mitarbeiten, die anschaulich aus ihrer Leidensgeschichte berichten können und anhand der eigenen Situation verdeutlichen können, daß bei richtigen Ansätzen eine große Chance besteht, den Teufelskreis zu durchbrechen und wieder ein ganz normales Leben zu führen.

Daß die Ernährung ein wesentlicher Faktor ist, sollte eigentlich bekannt sein. Aber auch hier werden immer wieder große Defizite bei den Betroffenen festgestellt. In jeder PANAP-Ortsgruppe arbeiten deshalb erfahrene Ernährungs- und Gesundheitsberater mit, die auch praktische Hinweise für die tägliche Küche mit schmackhaften Gerichten zur Verfügung stellen.

Um "Flagge zu zeigen", wird sich der Verein erstmals auf einer großen Messe präsentieren. Vom 20. bis zum 22. November können sich Interessierte auf der ÖKOLOGA in der Weser-Ems-Halle an Vorstand und Mitglieder sowie an naturheilkundliche Mediziner, die dem Verein als medizinischer Beirat angehören, wenden und diskutieren. Der Vereinsvorstand dankt in diesem Zusammenhang besonders der Barmer Ersatzkasse in Oldenburg für die zugesagte Unterstützung mit sachgerechten Informationen zu verschiedenen gesundheitsbezogenen Themen und materiellen Hilfeleistungen.

Dr. med. habil. Dr. med. Reimann wird am Sonnabend und Sonntag am PANAP-Infostand anwesend sein. Sein Vortrag am Sonntag, dem 22. November, um 10 Uhr befaßt sich mit dem Thema "Volkskrankheit Allergie". Dr. Reimann ist Immunologe und Allergologe und leitet als Arzt und Wissenschaftler das Umwelt-Centrum in Schwerin.

Ihr Kommen hat auch die Bremer Naturärztin Christa Bendig zugesagt, die sich u.a. einen Namen in der Pilzbekämpfung in dieser Region erworben hat. Sie betreut den Verein gemeinsam mit Dr. med. Theodor Binder und Dr. med. Reimann im medizinischen Beirat.

 


Bericht über die Ökologa

Vorträge zum Thema:

Darmsanierung, Immunsystem und Säure-Basen-Ausgleich hielt der Dipl. oec.-troph. Ralf Moll auf der ÖKOLOGA in der Weser-Ems-Halle in Oldenburg, die vom 20. bis 22. November über 7000 Besucher angezogen hat.

 Moll2.jpg (39345 Byte)

Ralf Moll leitet das Institut für ganzheitliche Gesundheitsbildung in Villingen/Schwarzwald. Dort bietet er Fastenwanderungen, Entsäuerungskuren und Darmsanierungswochen an. Der Ernährungswissenschaftler schrieb seine Diplomarbeit zum Thema Rohkost-Immunsystem-Allergien, die als jahresbeste Arbeit mit dem Senatspreis ausgezeichnet wurde. Darüber hinaus leitete er ein Forschungsprojekt zum Thema "Ernährung und Krebs".

1993 war Ralf Moll Mitbegründer des internationalen Arbeitskreises für Ernährungsmedizin und gesunde Lebensführung. Im gleichen Jahr erschien sein Buch "Schachmatt den Allergien", das wir unter der Rubrik Literaturtips als empfehlenswerte Lektüre mit aufgenommen haben. Im kommenden Jahr erscheint sein Buch "Allergiekost für Mutter und Kind" im Econ Verlag.

Wir freuen uns sehr, daß Ralf Moll uns seine Zusammenarbeit und Unterstützung angeboten hat. Die von ihm vertretenen Grundsätze und Ansichten decken sich nahtlos mit der Philosophie von PANAP. Nach seinen aufschlußreichen Vorträgen auf der ÖKOLOGA stellte er sich auf dem Informationsstand des Vereins den zahlreichen Fragen der Besucher.

 Oek03.jpg (66195 Byte) 

Ralf Moll wundert sich nicht, daß alle Mitglieder des Vereinsvorstandes ihre gesundheitlichen Probleme (oder das ihrer Kinder) in den Griff bekommen haben und nun schon seit Jahren wieder gesund sind. Es geht auch nach seiner Ansicht eben nur über den Darm, das Immunsystem, eine konsequente Entgiftung und dauerhafte gesunde Ernährung.

zurück