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Gesunde Ernährung Eine wesentliche Ursache der stetig ansteigenden Zahlen von Allergien und Neurodermitis liegt in der Ernährung begründet. Es war uns bald klar, daß hier zunächst der Hebel angesetzt werden mußte, ganz nach einer altgriechischen Weisheit: "Euere Nahrung sei Euer Heilmittel und Euer Heilmittel sei Euere Nahrung." Ein weiterer wichtiger Aspekt bei diesen Erkrankungen ist der Zustand des Darmes und damit ursächlich verbunden die Beschaffenheit des Immunsystems. Dieser Tatsache wird bis heute gar keine oder noch viel zu wenig Bedeutung beigemessen. Bei vielen Betroffenen, die zu uns kommen, wurde beispielsweise noch nie eine Stuhluntersuchung auf Pilze (Mykosen) durchgeführt. Leider befinden sich im Darm nicht nur gutartige und für die Verdauung wichtige Bakterien und Pilze. Bei Laboruntersuchungen werden immer häufiger auch Bakterien nachgewiesen, die Krankheiten auslösen oder begünstigen können. Hier seien Streptokokken, Staphylokokken, Salmonellen und verschiedene Pilzarten - überwiegend die des Hefepilzes (Candida albicans) oder des Schimmelpilzes (Aspergillus niger) - genannt. Wir wissen heute, daß gerade diese Pilze sich von Kohlenhydraten ernähren, die je nach Konzentration im Dickdarm dem menschlichen Organismus lebenswichtige Nährstoffe rauben. Hinzu kommt, daß diese Mykosen durch eigenen Stoffwechsel wiederum Stoffe ausscheiden, die wichtige Bakterien eliminieren und die sich toxisch auf den Organismus auswirken können und das Immunsystem damit eminent belasten. Wenn die moderne Schulmedizin in Zukunft dem Darm und darüber hinaus auch dem Blut, in dem Pilzformen (nach Professor Enderlein "Vorstufen" davon) ebenfalls nachgewiesen werden, nicht weitaus größere Beachtung schenken wird als bisher, wird es nur eine Frage der Zeit sein, wann wir ein Volk von kranken Menschen sein werden. Wir sind auf dem besten Weg dorthin. Untersuchungen haben ergeben, daß bei 95% aller untersuchten Fälle von Neurodermitis in der Darmflora eine pathogene Menge von Pilzen vorhanden ist. Ein Kriterium, das bei vielen Ärzten in der Regel bis heute nicht die notwendige Beachtung findet. Untersuchungen der Darmflora werden deshalb eher von naturheilkundlich arbeitenden Ärzten und Heilpraktikern angeregt. Deshalb gehört - für uns - gerade die Untersuchung des Darmes und vor allem des Blutes zum absoluten Standard einer Therapie bei Neurodermitis. Die Blutuntersuchung wurde mit dem Dunkelfeld-Mikroskop durchgeführt. Von Pilzen im Körper wollen oft viele Damen und Herren der Schulmedizin immer noch nichts wissen und belächeln uns. Wir haben uns lange Zeit wie der einsame Rufer in der Wüste gefühlt. Inzwischen ist das Thema Pilze vielerorts auf die Tagesordnung gekommen. In den Medien und Fachpublikationen wird jetzt ausführlicher darüber berichtet. Man kann nur hoffen, daß bald eine Pilzdiagnose und Therapie zum Standard in den Praxen führt. Auch hier wird sich bewahrheiten: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Fast ein Jahr mit fünf verschiedenen und vergeblichen Therapien hat es bei unserer Sonja gedauert, bis der erkannte Gegner "Pilze" im letzten Anlauf endlich besiegt wurde. Bei dieser letzten Mykose-Behandlung haben sich isopathischen Präparate als besonders verträglich und als einzige erstmals auch als wirksam erwiesen. Von allen bis dahin vorhandenen allergischen Reaktionen haben wir bei Sonja und - später dann auch bei anderen Familienmitgliedern - nichts mehr festgestellt. Schon heute leben in Deutschland weit über 10 Millionen Menschen mit
Neurodermitis. Jährlich kommen etwa 7 - 10 % Neuerkrankungen hinzu. Immer mehr Kinder und
Säuglinge sind darunter. Viele Millionen Menschen klagen über Allergien und andere
Stoffwechsel-Erkrankungen. Zahlen, die einfach schockieren und zum Handeln Die Umweltbelastungen haben inzwischen ein erschreckendes Ausmaß angenommen. Aber auch die Lebensmittelindustrie mit ihren Fertigungsmethoden hat sich zu einem Faktor entwickelt, der einen entscheidenden Einfluß auf unsere Gesundheit genommen hat, der so weit geht, daß man den Begriff des "Lebensmittels" für viele Produkte heute neu definieren sollte. Durch seine veränderten Nahrungsgewohnheiten greift der Mensch selbst in den eigentlich funktionierenden Prozeß einer gesunden Darmflora ein. Es wird zu viel, zu fett und zu süß gegessen, zahlreiche Nahrungsmittel sind zudem in hohem Maße chemisch belastet. Durch fehlende Bewegung und geringe körperliche Arbeit werden die vielen zugeführten Kohlenhydrate und tierischen Eiweiße nur mangelhaft abgebaut. Wird erst der Mensch träge, dann wird es auch sein Darm, ist ebenfalls eine gültige Lebensweisheit. Eine gesunde und belastungsfreie Ernährung ist deshalb die Grundvoraussetzung dafür, um wieder gesund zu werden und gesund zu bleiben. Der Säuere/Basenhaushalt des Körpers ist in vielen Arztpraxen auch kein gängiges Thema. Zu diesem Schluß muß man kommen, wenn Kenntnisse über diese Zusammenhänge nur sehr wenigen Menschen, die zu uns kommen, geläufig sind. Dabei können Grundkenntnisse hierüber bereits weitestgehend Fehler in der Ernährung und Fehlentwicklungen in der Gesundheit vermeiden helfen. Auch die Zahnsituation hat eine grundlegende Bedeutung. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, in unseren kostenlosen Informationen und Beratungsgesprächen diese Defizite im Wissen unserer Mitmenschen abzubauen und ihnen mit entsprechenden Hinweisen und Empfehlungen zu helfen, wieder ein beschwerdefreies Leben zu führen. |